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Durch das Verkleben eines Soft-Touch-Griffs mit einem starren Gehäuse nach dem Formen kommt ein vollständiger sekundärer Montageschritt hinzu, plus eine Verbindungslinie, die mit der Zeit versagen kann. A 2K-Spritzgussform Dieser Schritt entfällt vollständig, indem beide Materialien in einem kontinuierlichen Zyklus geformt werden, wobei die Bindung auf molekularer Ebene entsteht und nicht nachträglich verklebt wird.
A 2K-Spritzgussform spritzt nacheinander zwei verschiedene Materialien in dasselbe Teil ein und verwendet dabei eine rotierende Aufspannplatte, einen Kern-Rück-Mechanismusus oder ein Transfersystem, um das Teil zwischen den Schüssen neu zu positionieren.
Das starre Grundmaterial wird eingespritzt, um die primäre Strukturform des Teils zu bilden.
Die Form dreht sich, verschiebt oder verschiebt die Kernposition, um das Teil für das zweite Material freizulegen.
Ein Soft-Touch- oder Kontrastmaterial wird eingespritzt und verbindet sich direkt mit der ersten Aufnahme.
Das fertige Dual-Material-Teil wird als einzelne integrierte Komponente ausgeworfen und ist montagebereit.
Abgesehen davon, dass der Zusammenbau entfällt, führt das gemeinsame Formen beider Materialien zu einer stärkeren Verbindung als nachträgliche Klebemethoden, da der zweite Schuss mit dem ersten verschmilzt, solange dieser noch heiß ist, und nicht auf einer vollständig ausgehärteten Oberfläche haftet.
| Formtyp | Mechanism | Beste Passform |
| Rotationsform | Durch die rotierende Aufspannplatte wird das Teil neu positioniert | Einfache Teilegeometrie für große Volumina |
| Kern-Rücken-Form | Der einziehbare Kern gibt neuen Hohlraum frei | Komplexe Geometrien, enge Toleranzen |
| Transferform | Das Teil wird physisch zwischen Stationen bewegt | Größere Teile, flexible Werkzeuganordnung |
| Umspritzwerkzeug | Einlegeteil bzw. Erstspritze wird direkt umspritzt | Soft-Touch-Griffe, Dichtungen, Einsätze |
Innenverkleidung, Knöpfe und Griffe kombinieren eine starre Struktur mit Soft-Touch-Oberflächen.
Gerätegehäuse kombinieren Strukturkunststoff mit Griff- oder Dichtungsmaterialien.
Präzisionskomponenten, die sowohl Steifigkeit als auch weiche, ergonomische Kontaktflächen erfordern.
Werkzeuggriffe und Geräteteile vereinen Langlebigkeit mit angenehmem Griff.
Bestätigen Sie die Materialkompatibilität, bevor Sie das Teiledesign abschließen. Nicht jedes Hart-Weich-Materialpaar verbindet sich zuverlässig, und eine frühzeitige Prüfung der Kompatibilität vermeidet kostspielige Nacharbeiten der Form nach dem Schneiden des Werkzeugs.
Über die Materialkompatibilität hinaus bestimmt die Komplexität des Teils, ob ein Rotations-, Core-Back- oder Transfermechanismus am besten passt, während das Produktionsvolumen und die erforderliche Präzision darüber entscheiden, wie viel Werkzeuginvestition das Formdesign rechtfertigen kann.
Beim 2K-Spritzgießen werden beide Materialien im selben automatisierten Zyklus eingespritzt, während beim Einlegegießen ein vorgefertigtes Teil in die Form eingelegt wird, bevor ein einzelnes Material darum herum eingespritzt wird.
Harte technische Kunststoffe werden häufig mit TPE- oder TPU-Soft-Touch-Materialien kombiniert, wobei die genaue Kombination von der erforderlichen Bindungsstärke und der Funktion des Teils abhängt.
Ja, durch den Wegfall eines separaten Montage- oder Verbindungsschritts werden beim 2K-Spritzguss in der Regel die Gesamtarbeits- und Bearbeitungskosten pro Teil gesenkt, obwohl die Vorabinvestitionen in die Werkzeuge höher sind.
Ja, Formstruktur, Kavitätslayout und Materialfluss werden entsprechend der spezifischen Teilegeometrie und erforderlichen Materialkombination entwickelt.